Diese Filmaufnahmen sind bei der ersten NYC Tour mit David zusammen entstanden.
24.06.2008
Brooklyn Video von der NYC Tour
Diese Filmaufnahmen sind bei der ersten NYC Tour mit David zusammen entstanden.
22.06.2008
Franzosen und Bananen
Keine Ladung für mich am Hafen nachdem ich meinen Container abgestellt hatte. Naja, also Trailer suchen gehen. Dann in nem anderen Hafenteil Bananen laden. Das ging ja mal recht flott so das ich noch ne Stunde Zeit hatte um mit meiner Frau und meiner Schwester in einem freien W-Lan zu Skypen. Auch mal ne schöne Sache so von unterwegs. Plötzlich wurden die Bananen wieder "ganz wichtig". Losgedonnert um Pünktlich in Cambridge (Ontario, Toronto) zu sein. Vor dem Grenzübertritt steht ja immer das Faxen der Bill of Lading. Da ich nicht genau wusste was ich faxen sollte, schickte ich einfach alles *g* Am Nächsten morgen an der Grenze hatte ich dann mal wieder echtes Schwein mit meinen FAXEN! Eine nette Lady in Uniform, klärte mich kurz auf was ich zu faxen hab und löschte kurzer hand das falsche Fax aus dem System. "Gute Fahrt" Na ... wenn ich nicht nur nette Menschen treffe dann weiß ich es auch nicht mehr. Peter, der Kollege aus England, auf der Spur neben mir an der Grenze, hatte weniger Glück. Natürlich hatte auch er falsche "Faxen" gemacht. Er brauchte 3 Stunden um das zu regeln. Muss wohl an meiner Ausstrahlung liegen *g* Da Peter ja nicht weiterkam, dachte ich mir, jetzt bloß keine Zeit verschenken. Wer zuerst leer ist, hat auch zuerst ne Ladung in die Heimat. Man muss ja auch mal "Schwein" sein können. Push the pedal to the metal.
Angekommen in Cambridge waren meine Bananen dann so wichtig das ich erstmal das letzte Tor bekam. 241 ... na Toll. Wo ist das denn ?? Na auf der anderen Seite und dann ganz hinten. Wunderbar. Der Herr vorne im Häuschen klebte mir noch Nummer 99 auf meine Sachen und gab Sie mir wieder. Mir schwante nichts gutes dabei. 241 gefunden, Türen auf und ran an die Rampe. Rein ins Shipping Office und zack ... hier bin ich. OK .. fein .. die wichtigen Bananen. Ja, Du bist in einer Stunde dran .. oder so! Sauber, da hätte ich auch noch bei Tim Hortons nen Kaffee schlabbern können.
13 Uhr stand ich also da und wartete auf das obligatorische wackeln des Trailers. Nix geschah. 14 Uhr ... ich glaube ich geh mal schauen. Tür auf zur Ladehalle. WAS ?? Kein Mensch da ! Das Rätsel konnte ich dann schnell klären. Die Herren hatten grade Pause. Naja dann geh ich wieder. 15 Uhr! Klasse, der Trailer wackelt *g* Im geiste sah ich mich schon ne schnelle Ladung abstauben und auf dem Nachhause Flug. Irgendwann gegen 17 Uhr kam Peter (der Engländer von der Grenze) gemütlich auf den Hof gegondelt. Er bekam das Tor neben mir, weil ja der ganze Hof schon leer war. Nur wir noch nicht. Gegen 19 Uhr wackelte mein Trailer wieder. Oh, dachte ich die "ganz wichtigen, eiligen Bananen" hat nun doch jemand gefunden. Ich bin ja nen lockerer Mensch, ehrlich ... aber als ich Peter genauso gemütlich vom Hof gondeln sah, wie er auch gekommen war, war es an der Zeit die Ladehalle mal wieder zu betreten. Was ich da sah, schlug doch dem Faß den Boden aus!! 20 Franzosen lümmeln sich auf dem Boden rum und machen was ? YES .. Sie machen Pause. Eigendlich kein Problem! Aber der Blick in meinen Trailer ließ mich erstarren. Die Nasen hatten doch die Frechheit eine Palette im Trailer stehen zu lassen und frech wie Oskar auch noch den Gabelstapler drin. Und jetzt kommt es ... nach einer fürchterlichen Explosion von meiner einer, stellen die einfach auf französisch um und tun so als ob mich keiner verstehen könnte. Hatte ich nicht mal was von "nur nette Menschen" geschieben ? Streicht das ... ganz viele nette Menschen in Canada ausser bei den Franzosen *g*
Damit war nun endgültig meine Rückladung im Eimer für diesen Tag. Wenigsten bekam ich noch die Ladeanschrift so das ich mich dort schonmal auf die Lauer legen konnte. Gegen Mitternacht durfte ich dann auch schon an ein Tor. Mit der Bitte mich zu wecken wenn der Trailer beladen ist, verabschiedete ich mich ins Bett. Ich hatte leider vergessen das ich ja immer noch im französischen Teil Canadas war. Gegen 9 Uhr am nächsten Morgen öffnete ich die Augen und Juchu .. die Ampel ist grün, soll heißen ich bin beladen. Nur geweckt hat mich keine Sau. Naja wenigstens konnte ich so mal richtig ausschlafen *g* Auch nicht schlecht. Natürlich sollten nun diese ganz wichtigen Sachen am nächsten Morgen um 8 Uhr in Moncton geliefert werden. Ja sicher doch, ich hab ja auch Raketen am Arsch oder wie ? Ich hab es jedenfalls irgendwie hinbekommen um 8 Uhr in Moncton auf dem Hof zu stehen. Fragt nicht wie !!! Jetzt weiß ich auch warum das Logbuch von alten Truckern "Lügenbuch" genannt wird.
Auf der Insel angekommen hatten Benny und David schon wieder für Nachschub gesorgt. Nachschub wofür ? Na zu Grillen natürlich! Ich liebe Canada. Dieses Land scheint nur aus Grillen, sau schnellen Rasenmähern und Trucks zu bestehen wenn wir die Franzosen mal weg lassen *g* Gut so. Übermorgen geh ich gleich wieder raus, leider wieder zu den Franzosen. Diesmal darf ich Montreal unsicher machen. Ich werde berichten, ganz sicher.
Angekommen in Cambridge waren meine Bananen dann so wichtig das ich erstmal das letzte Tor bekam. 241 ... na Toll. Wo ist das denn ?? Na auf der anderen Seite und dann ganz hinten. Wunderbar. Der Herr vorne im Häuschen klebte mir noch Nummer 99 auf meine Sachen und gab Sie mir wieder. Mir schwante nichts gutes dabei. 241 gefunden, Türen auf und ran an die Rampe. Rein ins Shipping Office und zack ... hier bin ich. OK .. fein .. die wichtigen Bananen. Ja, Du bist in einer Stunde dran .. oder so! Sauber, da hätte ich auch noch bei Tim Hortons nen Kaffee schlabbern können.
13 Uhr stand ich also da und wartete auf das obligatorische wackeln des Trailers. Nix geschah. 14 Uhr ... ich glaube ich geh mal schauen. Tür auf zur Ladehalle. WAS ?? Kein Mensch da ! Das Rätsel konnte ich dann schnell klären. Die Herren hatten grade Pause. Naja dann geh ich wieder. 15 Uhr! Klasse, der Trailer wackelt *g* Im geiste sah ich mich schon ne schnelle Ladung abstauben und auf dem Nachhause Flug. Irgendwann gegen 17 Uhr kam Peter (der Engländer von der Grenze) gemütlich auf den Hof gegondelt. Er bekam das Tor neben mir, weil ja der ganze Hof schon leer war. Nur wir noch nicht. Gegen 19 Uhr wackelte mein Trailer wieder. Oh, dachte ich die "ganz wichtigen, eiligen Bananen" hat nun doch jemand gefunden. Ich bin ja nen lockerer Mensch, ehrlich ... aber als ich Peter genauso gemütlich vom Hof gondeln sah, wie er auch gekommen war, war es an der Zeit die Ladehalle mal wieder zu betreten. Was ich da sah, schlug doch dem Faß den Boden aus!! 20 Franzosen lümmeln sich auf dem Boden rum und machen was ? YES .. Sie machen Pause. Eigendlich kein Problem! Aber der Blick in meinen Trailer ließ mich erstarren. Die Nasen hatten doch die Frechheit eine Palette im Trailer stehen zu lassen und frech wie Oskar auch noch den Gabelstapler drin. Und jetzt kommt es ... nach einer fürchterlichen Explosion von meiner einer, stellen die einfach auf französisch um und tun so als ob mich keiner verstehen könnte. Hatte ich nicht mal was von "nur nette Menschen" geschieben ? Streicht das ... ganz viele nette Menschen in Canada ausser bei den Franzosen *g*
Damit war nun endgültig meine Rückladung im Eimer für diesen Tag. Wenigsten bekam ich noch die Ladeanschrift so das ich mich dort schonmal auf die Lauer legen konnte. Gegen Mitternacht durfte ich dann auch schon an ein Tor. Mit der Bitte mich zu wecken wenn der Trailer beladen ist, verabschiedete ich mich ins Bett. Ich hatte leider vergessen das ich ja immer noch im französischen Teil Canadas war. Gegen 9 Uhr am nächsten Morgen öffnete ich die Augen und Juchu .. die Ampel ist grün, soll heißen ich bin beladen. Nur geweckt hat mich keine Sau. Naja wenigstens konnte ich so mal richtig ausschlafen *g* Auch nicht schlecht. Natürlich sollten nun diese ganz wichtigen Sachen am nächsten Morgen um 8 Uhr in Moncton geliefert werden. Ja sicher doch, ich hab ja auch Raketen am Arsch oder wie ? Ich hab es jedenfalls irgendwie hinbekommen um 8 Uhr in Moncton auf dem Hof zu stehen. Fragt nicht wie !!! Jetzt weiß ich auch warum das Logbuch von alten Truckern "Lügenbuch" genannt wird.
Auf der Insel angekommen hatten Benny und David schon wieder für Nachschub gesorgt. Nachschub wofür ? Na zu Grillen natürlich! Ich liebe Canada. Dieses Land scheint nur aus Grillen, sau schnellen Rasenmähern und Trucks zu bestehen wenn wir die Franzosen mal weg lassen *g* Gut so. Übermorgen geh ich gleich wieder raus, leider wieder zu den Franzosen. Diesmal darf ich Montreal unsicher machen. Ich werde berichten, ganz sicher.
19.06.2008
Am schönsten ist der ...
... Feierabend !!
Dazu muss man aber erst einmal gearbeitet haben *g* Nachdem wir uns ja alle zusammen, auf der Insel, ein paar faule Tage gemacht haben, bin ich mit Benny am Montagabend wieder auf Tour gegangen. Zuerst mal Bennys Truck in Moncton aufpicken und 2 Trailer finden, war angesagt.
Die Trailer geschnappt und ab nach Florenceville, NB zum Fritten laden. Da wir erst morgens um 10 Uhr da sein sollten haben wir am Truckstop bei Airmotors genächtigt. Am nächsten Tag, gegen 15 Uhr waren beide Trailer beladen so das wir losrauschen konnten. Blieb nicht mehr viel Zeit übrig so das wir nur noch bis Kennebunk, ME gefahren sind um ne ruhige Nacht zu haben.
Dann heute früh raus und in einem Rutsch durch NewYork City bis nach Carneys Point kurz vor Philladelphia gehämmert. Naja war nicht wirklich schwer, hatten viel Glück in NYC. Anmerken muss ich noch das wir beim Border Crossing echt mal nen richtig netten Zöllner hatten. Der hat mich sogar mit meinem Namen begrüßt weil er mein Namensschild im Fenster gesehen hatte. Feiner Kerl. Der Pförtner bei McCain in Florenceville spricht auch ein paar Brocken "Deutsch" so das es da auch erstmal wieder was zum ablachen gab *g* Furchtbar nette Menschen überall. Ich frage mich schon langsam was ich machen soll wenn ich mal keinen netten erwische ??
Nach der Grenze, beim Neustart des Kühlers, entschloss sich jener welcher, erstmal auf HEIZEN zu stellen, statt zu kühlen. Ich brauchte eine Stunde um den guten davon zu überzeugen, daß die Fritten erst noch aufs Schiff müssen. Ich mein, irgendwann werden die ja eh fritiert aber noch nicht jetzt. Zwischen +14 Grad und -15 Grad liegen auf jeden Fall Welten, das wäre dann wohl keine Kühlkette geworden. Schwein gehabt.
In Carneys Point angekommen stellten wir uns in die Seafood Ecke, wenig später waren wir schon 4 Seafood Trucks. Auf David warten wir noch, der steckt in NYC im Stau fest. Dann wird das ein lustiges Frühstück morgen :-) Jetzt gehts aber erstmal in die Falle, noch nen Film schauen. Morgen ist Hafentag, da werd ich meine Fritten los und bekomme dann wohl Bananen für die Insel oder halt Moncton.
In Moncton am Montagabend hat mich irgendwas in den Unterarm gestochen. Anscheinend muss das ein dringender Stich gewesen sein. Ich hab nen komplett dicken Arm. Soweit kommt es noch das ich mich von so ner Mücke kleinkriegen lasse. Nö, ich tu einfach so als würde es überhaupt nicht jucken. Ob das hilft ? Blöde Mutanten!
Wann ich mich wieder mal in den Blog verirren kann weiß ich nicht genau. Ich weiß nur genau wann meine Familie endlich in Canada landet. Und das ist so ziemlich das Einzige was mich im Moment interessiert. Ich glaub wenn ich die nächsten Tage noch auf der Straße bleibe dann verbringe ich die Zeit wirklich nützlich. Macht es gut, bis die Tage. Achja, die ersten Postkarten sind schon unterwegs. Wer keine bekommt der hat auch keine Anschrift hinterlassen. Ihr wisst doch das ich mir sowas nicht merken kann *g* Wer das also noch nachholen möchte der sollte mir einfach mailen. E-Mail ist ja bekannt oder benutzt die oben rechts in der Ecke ... cya
Dazu muss man aber erst einmal gearbeitet haben *g* Nachdem wir uns ja alle zusammen, auf der Insel, ein paar faule Tage gemacht haben, bin ich mit Benny am Montagabend wieder auf Tour gegangen. Zuerst mal Bennys Truck in Moncton aufpicken und 2 Trailer finden, war angesagt.
Die Trailer geschnappt und ab nach Florenceville, NB zum Fritten laden. Da wir erst morgens um 10 Uhr da sein sollten haben wir am Truckstop bei Airmotors genächtigt. Am nächsten Tag, gegen 15 Uhr waren beide Trailer beladen so das wir losrauschen konnten. Blieb nicht mehr viel Zeit übrig so das wir nur noch bis Kennebunk, ME gefahren sind um ne ruhige Nacht zu haben.
Dann heute früh raus und in einem Rutsch durch NewYork City bis nach Carneys Point kurz vor Philladelphia gehämmert. Naja war nicht wirklich schwer, hatten viel Glück in NYC. Anmerken muss ich noch das wir beim Border Crossing echt mal nen richtig netten Zöllner hatten. Der hat mich sogar mit meinem Namen begrüßt weil er mein Namensschild im Fenster gesehen hatte. Feiner Kerl. Der Pförtner bei McCain in Florenceville spricht auch ein paar Brocken "Deutsch" so das es da auch erstmal wieder was zum ablachen gab *g* Furchtbar nette Menschen überall. Ich frage mich schon langsam was ich machen soll wenn ich mal keinen netten erwische ??
Nach der Grenze, beim Neustart des Kühlers, entschloss sich jener welcher, erstmal auf HEIZEN zu stellen, statt zu kühlen. Ich brauchte eine Stunde um den guten davon zu überzeugen, daß die Fritten erst noch aufs Schiff müssen. Ich mein, irgendwann werden die ja eh fritiert aber noch nicht jetzt. Zwischen +14 Grad und -15 Grad liegen auf jeden Fall Welten, das wäre dann wohl keine Kühlkette geworden. Schwein gehabt.
In Carneys Point angekommen stellten wir uns in die Seafood Ecke, wenig später waren wir schon 4 Seafood Trucks. Auf David warten wir noch, der steckt in NYC im Stau fest. Dann wird das ein lustiges Frühstück morgen :-) Jetzt gehts aber erstmal in die Falle, noch nen Film schauen. Morgen ist Hafentag, da werd ich meine Fritten los und bekomme dann wohl Bananen für die Insel oder halt Moncton.
In Moncton am Montagabend hat mich irgendwas in den Unterarm gestochen. Anscheinend muss das ein dringender Stich gewesen sein. Ich hab nen komplett dicken Arm. Soweit kommt es noch das ich mich von so ner Mücke kleinkriegen lasse. Nö, ich tu einfach so als würde es überhaupt nicht jucken. Ob das hilft ? Blöde Mutanten!
Wann ich mich wieder mal in den Blog verirren kann weiß ich nicht genau. Ich weiß nur genau wann meine Familie endlich in Canada landet. Und das ist so ziemlich das Einzige was mich im Moment interessiert. Ich glaub wenn ich die nächsten Tage noch auf der Straße bleibe dann verbringe ich die Zeit wirklich nützlich. Macht es gut, bis die Tage. Achja, die ersten Postkarten sind schon unterwegs. Wer keine bekommt der hat auch keine Anschrift hinterlassen. Ihr wisst doch das ich mir sowas nicht merken kann *g* Wer das also noch nachholen möchte der sollte mir einfach mailen. E-Mail ist ja bekannt oder benutzt die oben rechts in der Ecke ... cya
14.06.2008
Gammeln ist auch mal fein
Donnerstag gegen 13 Uhr war ich endlich mit ner Ladung Wein aus Moncton wieder auf der Insel. Ich sollte noch schnell Abladen fahren. No way. Ich bin kein City Driver. Ich stellte den Truck mit Trailer einfach bei Seafood auf den Hof und kurze Zeit später fand sich auch schon ein Fahrer der den Wein zur Abladestelle in Charlottetown brachte. So meine erste eigene Tour war zuende. Wieder alle Klamotten raus aus dem Laster. Ab ins Büro, Wo ist mein Truck ? Schlüssel gegrabscht und ab, die Hütte mal anschauen. Vorallem die schönen Technischen Dinge alle einbauen. Wichtig *g*
Mein neuer Fuhrpark. Privat und Geschäft *g*
Mein neuer Fuhrpark. Privat und Geschäft *g*Rest vom Wochenende wird nochmal voll rumgegammelt. Werde wohl Sonntagabend oder Montag wieder auf Tour gehen. Lassen wir uns mal überraschen wohin es diesmal gehen wird. Die Zeit rennt und bald kommt meine Familie, bis dahin kann ich ruhig noch ein paar Meilen schruppen :-)
13.06.2008
Plätze gewechselt
Letzten Sonntag um 8 ging es los nach Neguac, NB zum frozen Hummer laden. Mit vollem Trailer dann runter Richtung Bosten. David und ich hatten die Plätze gewechselt. Nun war Er mal der Beifahrer und vorallem ein super Navigator. Mit 100% Erfolg fanden wir die Abladestellen um dann mit leerem Trailer und Vollgas durch Bosten, NewYork City und Philladelphia zu ballern.
Im Anflug auf Bosten *g*
Philladelphia!
Im Anflug auf Bosten *g*
Philladelphia!In Vineland (New Jersey) sollte ein voller Trailer auf mich warten für Montreal. Super gut gefunden und dann aus dem Laster gestiegen. HIMMEL, in dem Moment wusste ich warum wir in dem sonst so schönen Ort keine Menschen gesehen haben. Lockere 45 Grad ... kein Schatten weit und breit. Schnell das Teil angehängt und wieder ab zur Klimaanlage im Truck. Heftige Sache diese Temperaturen.
Vineland (NJ) wie aus dem Bilderbuch, nur ohne Fußgänger.
Vineland (NJ) wie aus dem Bilderbuch, nur ohne Fußgänger.Abfahrt nach Buffalo, dort warf ich dann David aus meinem Mobil damit er seinen Pete abholt.
Zusammen wollten wir dann nach Toronto fahren. Diesmal kamen wir wenigstens über die Grenze wieder nach Canada, als David plötzlich merklich langsamer wurde. Sein Truck hatte schon wieder alle Lampen an *fuck* Damit waren alle Planungen hinfällig. Ein paar Stunden Fahrzeit hatte ich noch frei im Logbuch also fuhr ich allein weiter bis kurz vor Montreal. Schnell nen Platz gesucht auf nem Flying J Truckstop.
Noch fährt David vor mir. Kurze Zeit später ist seine Fahrt schon wieder vorbei.
Die Dispo piepste mir noch schnell durch das ich erst morgen früh ne neue Ladung bekommen würde und wünschte mir ne gute Nacht. Ich nutzte die Zeit für ne schöne Dusche und nen fetten Steak Teller.
Trucker Romantik. Ich liebe diese Sonnenuntergänge *g*
Zusammen wollten wir dann nach Toronto fahren. Diesmal kamen wir wenigstens über die Grenze wieder nach Canada, als David plötzlich merklich langsamer wurde. Sein Truck hatte schon wieder alle Lampen an *fuck* Damit waren alle Planungen hinfällig. Ein paar Stunden Fahrzeit hatte ich noch frei im Logbuch also fuhr ich allein weiter bis kurz vor Montreal. Schnell nen Platz gesucht auf nem Flying J Truckstop.
Noch fährt David vor mir. Kurze Zeit später ist seine Fahrt schon wieder vorbei.Die Dispo piepste mir noch schnell durch das ich erst morgen früh ne neue Ladung bekommen würde und wünschte mir ne gute Nacht. Ich nutzte die Zeit für ne schöne Dusche und nen fetten Steak Teller.
Trucker Romantik. Ich liebe diese Sonnenuntergänge *g*Morgens gegen 9 kam meine neue Ladung über Sat. Rein nach Montreal. Ich hasse diese Stadt schon jetzt. Ladung aufgesammelt und Vollgas nach Moncton. Ich wollte ja endlich auch mal wieder ein paar Tage frei machen, so langsam wird es ja Zeit dafür *g*
05.06.2008
Ich habe fertig !!!
Juchu ... nach einigen Kaffees und ein wenig Aufregung bin ich um 12 Uhr zum Roadtest gefahren. Benny war vor mir dran. Als ich ankam hatte Benny grad seinen Führerschein bestanden. 1,5 Stunden später stieg auch ich mit einem blöden Grinsen im Gesicht wieder aus dem Laster. Ich darf mich nun "Professional long hawl Driver" nennen. Und das nach gut 4 Wochen. Wenn das keine Leistung ist dann weiß ich es auch nicht mehr. Kurz rein zu der Führerscheinstelle und für 10 Dollar neuen Führerschein ausstellen lassen. Das Bild dazu erspare ich mir mal weil es genauso ausschaut wie beim ersten mal *g* Habs wieder nicht vorher zum Frisör geschaft. Wir haben natürlich dann sofort unsere Einkaufstour gestartet und erstmal mächtig Kohle unter das Volk gebracht. Microwelle, CD-Radio, Kuschelkissen *g* und natürlich ein SIRIUS Sateliten Radio. Also allein schon für das Sirius hat sich der Weg nach Canada gelohnt. Zurück in der Firma wollten wir die neuen Laster einräumen. Ich bekomme Unit 283 nen 2007ner Peterbilt aber der Truck ist nicht aufzufinden *grummel* Nach kurzen rumsuchen erfahre ich das der Truck noch in der Inspection ist und auch gleich neue Turbos bekommt, damit mir bei meiner ersten Tour nicht auch gleich "alle Lampen angehen". Feiner Zug von euch. Um 15 Uhr saß ich dann mit Donald E Scott zusammen im Truck mit Fahrtrichtung Montreal. In Montreal beim Peterbilt Händler stand Unit 285 den ich dort abholen sollte. Dort angekommen rückte der Nachtwächter erst den Pete nicht raus. Als ich ihn dann endlich hatte bin ich noch einmal komplett durch Montreal durch, um nen Trailer zu holen dann kurz laden und ab Richtung Moncton NB.
Stundenlang kein Mensch zu sehen!
Oha, da lebt doch einer. Endlich mal Gegenverkehr *g*
Stundenlang kein Mensch zu sehen!
Oha, da lebt doch einer. Endlich mal Gegenverkehr *g*Von Moncten aus, ging es leer zurück zur Insel. Gegen 16 Uhr am Samstag hatte ich dann meine Sachen aus dem Truck geräumt. Zurück im Hotel gings ab in den Waschraum um erstmal meine Schmutzwäsche zu waschen. Denn Sonntag morgen um 8 war ich schon wieder On the Road again.
04.06.2008
Von wegen ...
... Bosten *g* Ramo und Benny hatten uns am Abend vorher die Tour geklaut. Also blieb für uns ?
Tja, ratet doch mal wo wir sind! Nein, es ist nicht McDonalds. Dort haben wir nur unsere erste Nach verbracht. Bis zur Grenze durfte ich an den Rührknüppel des Peterbild zerren. Cooles Gefühl mit dem Monster zu fahren. Wir hatten auf den ersten paar Metern so unsere Probleme den gemeinsam richtigen Weg zu finden. "Und der Gang geht trotzdem rein, wenn ich das will" *g* Kurze Zeit später gehorchte mir der Pete dann aufs Wort. Ein wenig wiederwillig noch aber das wird schon. An der Grenze übernahm dann David wieder die Kontrolle. Gut so, denn das was dann kommen sollte ist echt noch nix für meine Nerven.
Na, wo sind wir wohl ? Jetzt sollte es aber jeder erkennen können auch wenn dieses Bild nicht grade der Hit ist. Jawoll, wir sind in NewYork City, genauer gesagt in Brooklyn. Das ist ja echt hier wie bei GTA. Unter der UBahn durch kreuz und quer haben wir das Ding dann in unser "Loch" gestellt und warten nun darauf die Kartoffeln los zu werden.

Es kam, wie es kommen musste. Die Kartoffelausräummaschine, steckte zur Hälfte im Trailer als Sie Ihren Geist aufgab. Guter Zeitpunkt zum Pause machen dachten sich alle rumstehenden und verschwanden daraufhin sofort. Halb leer oder halt noch immer halb voll, ganz wie man es sehen möchte, standen wir nun mitten in Brooklyn bei sengender Hitze. Solange sollte der Besuch in einer der gefährlichsten Gegenden von NewYork City ja nicht dauern. Man beachte, eine Kartoffelbude besitzt einen 2,5 Meter hohen Zaun, der noch dazu oben mit S-Draht gesichert ist. Was wollen die denn hier klauen ? Kartoffelpuffer ?
David ... an einem der S/U Bahn Aufgänge. Typisch für Brooklyn.
10 Stunden später, rollte dann die letzte Kartoffel vom Trailer. Hey Boys, Ihr müsst jetzt nochmal vorne auf die Waage. Einfach raus hier, rechts und wieder rechts. Was für ein Witzbold ! 2x rechts in Brooklyn mit nem Auto kann schon in die Hose gehen, wir sind mit nem 53`ziger hier. Kam natürlich wie es kommen musste.
Lieblings Truckstop bei Philly!
Eingesammelt wurden wir von Little Joe mit dem ich dann auch eine lustige Rückfahrt hatte, nachdem wir eine Nacht im Super 8 Motel verbracht haben. David blieb gleich dort um seinen Truck wieder einzusammeln. Fazit meiner ersten Tour! Ich habe NewYork City, Philladelphia, Buffalo, Niagara Falls, Toronto und Montreal gesehen. Lernen konnte ich:"Dont drive a Peterbilt to NewYork City. Wir mussten uns ja heftig beeilen auf dem Rest der Strecke denn spätestens Mittwoch abends sollte ich ja wieder da sein weil am Donnerstag mein Roadtest ansteht damit ich endlich allein fahren darf :-)
Tja, ratet doch mal wo wir sind! Nein, es ist nicht McDonalds. Dort haben wir nur unsere erste Nach verbracht. Bis zur Grenze durfte ich an den Rührknüppel des Peterbild zerren. Cooles Gefühl mit dem Monster zu fahren. Wir hatten auf den ersten paar Metern so unsere Probleme den gemeinsam richtigen Weg zu finden. "Und der Gang geht trotzdem rein, wenn ich das will" *g* Kurze Zeit später gehorchte mir der Pete dann aufs Wort. Ein wenig wiederwillig noch aber das wird schon. An der Grenze übernahm dann David wieder die Kontrolle. Gut so, denn das was dann kommen sollte ist echt noch nix für meine Nerven.
Es kam, wie es kommen musste. Die Kartoffelausräummaschine, steckte zur Hälfte im Trailer als Sie Ihren Geist aufgab. Guter Zeitpunkt zum Pause machen dachten sich alle rumstehenden und verschwanden daraufhin sofort. Halb leer oder halt noch immer halb voll, ganz wie man es sehen möchte, standen wir nun mitten in Brooklyn bei sengender Hitze. Solange sollte der Besuch in einer der gefährlichsten Gegenden von NewYork City ja nicht dauern. Man beachte, eine Kartoffelbude besitzt einen 2,5 Meter hohen Zaun, der noch dazu oben mit S-Draht gesichert ist. Was wollen die denn hier klauen ? Kartoffelpuffer ?
Wir schauten uns das Treiben von der "sicheren" Seite aus eine Zeit lang an um dann "wild entschlossen" einfach mal einen kleinen Ausflug in die Gegend zu machen. Ich muss ja nicht extra erwähnen das zwei typische deutsche "Weißbrote" in Brooklyn nicht unbedingt zum Bild passen. 20 Minuten später saßen wir auch schon wieder mit verschlossenen Türen im Truck. Sicher ist Sicher :-) Ich würd das ja jetzt nicht als "volle Hose" bezeichnen ... Nein, eher so:"Wir sind ja für die Sicherheit des Trucks verantwortlich *g* Kann man ja nicht so einfach in der Gegend stehen lassen, so ganz allein, das gute Stück!
David ... an einem der S/U Bahn Aufgänge. Typisch für Brooklyn.Nach einiger Zeit kam dann auch ein gnädiger Falschparker und fuhr seinen Wagen die fehlenden 70 cm vorwärts. Endlich auf der Waage angekommen stellten wir fest das wir doch glatt nochmal um den Block sollten um wieder in der richtigen Richtung zu stehen *!$%"§&?* Wir entschlossen uns einfach (mitten in Brooklyn) (das ist NewYork City) die Abkürzung über eine Verkehrsinsel zu wählen ... wie mutig *lol* Grade angekommen auf der anderen Straßenseite stand schon ein Copcar neben uns, um uns anzuscheißen ... Nein .. der nette Cop fragte nur ob alles in Ordnung sei. Ist dieses Nordamerika nicht ein toller Ort ? Zumindest solange man nicht tot auf der Straße liegt. Die Ausfahrt aus NYC gestaltete sich genauso nervenaufreibend wie die Hinfahrt. Das zu erzählen würde allein schon ein Buch füllen. Früher sagte ich immer "Die spinnen die Amis!" Jetzt weiß ich auch warum. Muss am totesverachtenden Fahrstiel liegen. Weiter ging es, Richtung Philladelphia. Das ist mal ne wirklich schöne Stadt, von dort weiter nach Buffalo um kurz vorher zu den Niagara Fällen abzubiegen. Soweit der Plan.
Lieblings Truckstop bei Philly!
Nur noch einmal rechts abbiegen.
14 Km vor den Niagara Fällen haben mal zufällig nicht "wir" die Lampen an, sonder der Truck. Und zwar alle Lampen die gefährlich sind. Boardcomputer Shutdown in 20 Sekunden. Ist fast wie im Spaceshuttle. Nur das wir unerwartet auf dem Highway liegenbleiben und nicht als Feuerball verglühen. Ende vom Lied ist der Haken.Eingesammelt wurden wir von Little Joe mit dem ich dann auch eine lustige Rückfahrt hatte, nachdem wir eine Nacht im Super 8 Motel verbracht haben. David blieb gleich dort um seinen Truck wieder einzusammeln. Fazit meiner ersten Tour! Ich habe NewYork City, Philladelphia, Buffalo, Niagara Falls, Toronto und Montreal gesehen. Lernen konnte ich:"Dont drive a Peterbilt to NewYork City. Wir mussten uns ja heftig beeilen auf dem Rest der Strecke denn spätestens Mittwoch abends sollte ich ja wieder da sein weil am Donnerstag mein Roadtest ansteht damit ich endlich allein fahren darf :-)
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