09.11.2008

A night to remember ...

... The audience at the Kings Playhouse will be transported back to the Second World War era through the music, props and costumes used in A Night to Remember: A Musical Tribute to the Lives of Canadians 1939-1945. Gestern haben wir die Zeit genutzt um uns mal unter das Volk zu mischen. Wenn schon dann gleich richtig. Im Kings Playhouse in Georgetown, PEI stand ein Musical auf dem Plan das so richtig nach unserem Geschmack war. Mit Songs wie "In The Mood" "Lilli Marlene" "Moonlight Serenade" ließen wir uns in die Vergangenheit entführen. Am Ende der Vorstellung waren wir uns garnicht mehr so sicher welches Jahr den grad ist. Aufgefallen sind wir überhaupt nicht, ausser vielleicht weil ich zu geizig war mir so ne rote Blume zu kaufen um sie mir an die Jacke zu stecken *g* Für uns war es jedenfalls ein gelungener Abend. Ich kann solche Events nur jedem Empfehlen um Kontakt zu bekommen. Etwas komisch war allerdings am Anfang der Einzug der Fahne mit der Musik von Oh Canada. Der ganze Saal stand auf und wir natürlich auch. Schon ein komisches Gefühl, vor fremder Fahne zu stehen. Als nächstes Event steht ELVIS auf dem Plan wenn ich zuhause sein sollte. Im Confederation Centre of the Arts hier in Charlottetown kommt am 18. November Shawn Klush der wohl BESTE ELVIS Tribute Artist in der Welt. Canada Rocks Christmas! werden wir uns auch antun. Wie ihr seht ist hier also immer was los *g*

07.11.2008

6 Monate und die Monster ...

... waren da *g* Ja, es gibt viel zu berichten. Ob ich das alles auf die Reihe bekomme das verständlich zu bloggen, bleibt die Frage! Zu unserer Monster Halloween Party haben ja schon meine Kollegen To und Dave ausführliche Blogs geschrieben. Es war echt eine wunderschöne Party auf der super coole Gäste anwesend waren. Ich bedanke mich nochmal bei jedem einzelnen für das rauschende Fest und die vielen leckeren Sachen.

Von jedem Gast etwas dabei, ergibt eine feine Mischung *g*

So sehen wir natürlich in echt nicht aus! Oder doch ?


Halloween Bilder Alben von Dave und To. Auf die Kürbisjungs klicken.

Die kunstvoll geschnitzten Kürbisse stammen von To und seiner Freundin. Selbstlos brachte er sie einfach mit um noch mehr Leben in die Bude zu bringen. Vielen Dank für diese Super Idee. Nach dem dann der Bauch vollgeschlagen war, gingen wir zum gemütlichen Teil über. Volle Kanne Musik und diverse Sorten von Getränken brachten uns schon nach kurzer Zeit auf "volle Fahrt". An diesem Abend dachte ich oft an die coolen Feiern bei uns zuhause. Wie gern hätte ich Mav, Ghost, Wavemaster, Red-Baron oder Snake gesehen ... aber naja .. ich muss ja unbedingt in Canada feiern. Seit nicht böse Jungs, die Party war auch ohne "Euch" nen voller Knaller *g*

Geht die Musik nicht noch lauter ?

Jedenfalls blieb es so wie immer, morgens gegen 5 Uhr verließ ich mit Dave zusammen den Ort der Schlacht, sozusagen als die "letzten überlebenden". Irgendwie war das ja in DE auch immer so. Nur das ich diesmal nicht bis zum nächsten Tag Zeit zum Ausschlafen hatte. Jochen und ich wollten ja, zum Ausnüchtern, unser langes Weekend machen aber die Dispo hatte uns am Mittwoch noch so eine nette Ladung angeboten das wir vor lauter Meilen-Geilheit sofort zuschlagen mussten. Bedeutete allerdings auch das wir schon am Samstag gegen 12 Uhr wieder rollen durften. Da blieb nicht viel Zeit die Party zu verdauen *g* Der Run sollte uns bis an den Golf von Mexico führen, ganz in die Nähe von New Orleans, Louisiana. Da sagt man nicht Nein als Trucker oder ? ... Genau. Also rein in den Truck und 2200 Meilen freie Fahrt *g* Wie Geil!
Zurück ging es dann über Nashville (vorbei an Memphis) Richtung Detroit, später über Toronto
nachhause.

New Orleans in Schussweite *g*

Letzte Woche noch Schnee auf der Tour, diesmal Palmen an der Tankstelle *g*

Mit dieser Tour habe ich nun 49 % der US States durchfahren. Das waren Texas, Louisiana, Mississippi, Alabama, Georgia, Tennessee, Virginia, West Virginia, Maryland, Pennsylvania,
New Jersey, Delaware, New York, Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, New Hampshire, Maine, Vermont, Michigan, Indiana, Illinois, Wisconsin, Kentucky, Ohio und Vermont. Der Hit oder ? Und vorallem das ganze nach nun erst 6 Monaten. Ja genau, 6 Monate bin ich nun in Canada. Damit gebe ich die Hoffnung nicht auf, es tatsächlich zu schaffen, alle US States mit meinem Truck zu besuchen *g* Drückt mir die Daumen.

Warum das nun 49 % sein sollen kann ich mir auch noch nicht ganz erklären ?

Mit nem 53"ziger durch Detroit Downtown *g*

Als absoluter 50ziger Jahre Fan war für mich diese Tour natürlich mehr als nur Broterwerb und Truck fahren. Mit dem durchfahren von Mississippi und Tennessee, in denen z.B. der Geburtsort von ELVIS PRESLEY zu finden ist, Tupelo oder, na klar Memphis hab ich mir einen alten Traum erfüllt. Auch Orte wie Chattanooga, Knoxville, Nashville, Cincinnati und Toledo klingen wie Musik in meinem Ohr. Jederzeit wieder, liebe Dispo! Meine Sat Nummer habt ihr ja *g*
Mehr als 25 Milen steht der Highway auf Stelzen!

Links, rechts und unter uns ... Louisiana Sumpfgebiete. Heimat der Krokodile.

Nach der ganzen Arbeit wurden wir am Ende auch noch mit einem langen Weekend belohnt worüber sich meine Familie natürlich sehr freut. Ich hab es die letzten 4 Wochen auch ein wenig übertrieben, ja stimmt schon. 5 Tage daheim war nicht sehr viel, macht sich aber auf dem Konto sehr nett *g* Da ja nun die Halloween Sachen in den Läden Platz machen mussten für die Herrn Weinachtsmänner, kann man den einen oder anderen Dollar mehr im nächsten Monat betimmt gut gebrauchen. Im Dezember möchte ich eh etwas kürzer treten, ich hoffe das gelingt mir.

30.10.2008

Nix wirklich neues ...

... gibt es zu berichten. Durch die Arbeit vergeht die Zeit wie im Flug.



Wärend ich in der Nacht noch Chicago Downtown bestaune, kann ich 24 Stunden später durch Schneelandschaften fahren. Ist immer schon ein recht heftiger Wetterwechsel wenn man 4000 Meilen zurück legt. Ich hab manchmal das volle Program, 1000 Meilen Regen, oder auch mal Nebel. In Indianapolis gegen Mittag 24 Grad Sonne, 24 Stunden später irgendwo in Quebec hat es geschneit. Nicht vergessen, ein großer Teil dieses Landes ist wirklich noch Wildnis.



Da das immer im Kreis rumfahren (Montreal/Toronto/Detroit/Chicago/Indianapolis) auf die Dauer doch etwas langweilig wird, hat die Dispo sich entschieden, uns mal Richtung Süden zu schicken *g* Saubere 2200 Meilen, grob in Richtung Mexico! Was dabei genau rauskommt werde ich natürlich berichten :-)

Riviere du Loop, Quebec


16.10.2008

Driving my life away



Dieses Video stammt von Sean Suth einem canadischen Trucker der ausser vielen Meilen anscheinend auch zu viel Freizeit hat *g* Seine Videos haben mir aber auch geholfen mich ein wenig auf die Führerscheinprüfung vorzubereichten. Schaut selber mal was Sean so alles zu bieten hat http://www.youtube.com/profile_videos?p=r&user=seansuth&page=1

Ausserdem möchte ich noch kurz anmerken 20. Oktober = AC/DC Tag *g*

13.10.2008

Auf der Spur von Thank`s Giving ...

... unser erstes "Thank`s Giving" hier in Canada. Na da muss natürlich einer dieser komischen großen Vögel auf den Tisch. Truthahn, ja wunderbar! Die Läden sind voll mit Vögeln zwischen 5-15 kilo. Wir haben uns für den kleinsten in der Tiefkühltruhe entschieden. Schönes Ding aber zubereitet werden muss er ja auch noch. Gut das es im Regal daneben gleich noch 100 Zubehör Teile für den perfekten Truthahn gibt. Alles eingepackt, frei nach dem Motto "das wird schon werden" *g* Da Jochen und ich leider schon am Montag wieder mit dem Truck den Highway unsicher machen werden, musste dieser wichtige Tag für uns "Neucanadier" einen Tag nach vorne verlegt werden. Zuerst wollte ich den Turkey ja ganz ausfallen lassen und meiner Nachbarin beim Grillen helfen *g*

Wer würde da nicht gern helfen ? *g*

Nach starken Protesten von Ela und Anja wurde doch der Vogel aus der Tiefkühltruhe gehoben. 2 Stunden später mit der Hilfe von Google wussten wir dann auch wie man so ein Tier anständig erhitzt im Ofen.

Ein Tier zum essen das mal nicht von mir überfahren wurde *g*

Perfect Turkey! Na mit diesem Zubehör klappt es dann auch mit dem Vogel!

Auftauen, Füllung zusammen schnippeln und einige Feinheiten später, konnte der Turkey es schon garnicht mehr erwarten, im heißen Ofen zu verschwinden.

Füllung rein!

Zunähen damit auch alles drin bleibt!

Abstandshalter für die Geheimhaube *g*

Scotty ... mach Druck auf den Kessel *g*

Da so ein Vogel tatsächlich fast 5 Stunden im Ofen braucht, nutzten wir zusammen mit Anja die Zeit, um schonmal wieder Halloween Gedöns und Kostüme zu kaufen. Für die Halloween Party haben wir jetzt unseren King of Queens Room (in DE/Keller) ausgewählt. Dort ist genug Platz um alle bisher schon gekauften Ausrüstungsgegenstände unterzubringen. Beim Test Schmücken entpuppte sich der Keller als gradezu Ideal für diesen Zweck! Wir können es echt schon nicht mehr abwarten. Endlich, nach fast 5 Stunden meldete der Vogel im Ofen, Vollzug! Soll heißen, Perfect Turkey Pop-Up-Timer poppte up, das Zeichen zum Sturm auf den Vogel war damit gesetzt. Geheimhaube runter ... und ...

Wunderwerk gelungen, fein fein!

Gut, nicht geschossen sondern gekauft. Trotzdem bin ich Stolz wie Oskar!

Auf zum Gefecht *g*

Nach der Schlacht. Ich befürchte das wir nun noch 3 Tage Turkey haben werden !

Das ganze mit Rotkohl und Kartoffelklößen war wirklich ein Festessen. Irgendwie wollte ich schon fast den Weinachtsbaum auspacken, so gut hat das gerochen. Einige Gläser Wein, von Anjas Selbstgemachten rundeten das ganze ab. Echt gelungen für unser erstes Thank`s Giving.

10.10.2008

Das Leben fliegt dahin ...

... eh Du es wirklich bemerkt hast, stehst Du morgens, wie selbstverständlich, in Canada auf. Und ? Was ist daran so ungewöhnlich ? Normalerweise nichts! Allerdings bin ich ja erst 5 Monate hier und hätte nicht erwartet das sich das Leben so schnell normalisiert. Der Job läuft gut und bringt das erwartete Geld. In dieser Hinsicht haben wir das "Tal der Tränen" hinter uns und können uns nun Dinge gönnen die in DE schon lange hinten anstehen mussten. Die Kinder gehen (wie immer) zur Schule, oder besser, werden vom Bus vor der Haustür eingesammelt und genau dort auch wieder abgesetzt. Beide kommen mit aussergewöhnlich guten Noten (in Prozent) nachhause. Ein Punkt über den wir uns viel Gedanken in DE gemacht haben, hat sich fast von allein gelöst. Die Kinder meistern Ihr neues Leben spielend. Kneifen ist gut *g* Mal ein kurzer Kniff in den eigenen Arm, bringt schnell das Bewusstsein" zurück. Hey ja, jetzt sehe ich es auch wieder, der Schulbus ist ja Gelb und alle Autos halten ganz nett, vor und hinter dem Bus an... was will ich damit ausdrücken ? Es sind die kleinen Dinge, um uns rum, die zu leicht in Vergessenheit geraten, je mehr sich das Leben einspielt. Wir versuchen nun alle gemeinsam, mehr darauf zu achten was sich alles verändert hat in unserem Leben, um noch mehr "das neue" bewusst zu erleben und ganz klar, zu genießen.

Stahlrohre mit Dach und 4 Reifen dran.

Auf den Straßen z.B. begegnen einem recht ungewöhnliche Fahrzeuge. Kurz nach der Ankunft in Canada, hatte man Sie noch erstaunt begafft. Jetzt gehören Sie zum Alltag und man muss sich schon zwingen um Sie zu erkennen. Nur mit dieser "aufmerksamen Art" den Tag zu beginnen, tritt das "aufregend neue" wieder in den Vordergrund.

Flying J in Napanee, ON!

Das ist keine "Show". So fahren die Trucks wirklich hier rum.

Der Sommer geht dem Ende entgegen und tauscht den Platz mit dem Indiansummer. Dort wo eigendlich alles kräftig grün war, noch vor Tagen, erscheint nun ein Flickwerk aus grün, gelb und fettem rot. Bei tief stehender Sonne leuchten diese Farben so kräftig und wunderschön aber das lässt sich bei 110 Km auf dem Highway schlecht auf ein Bild bekommen *g*

Kurz vor Quebec City.

Ganz Canada bereitet sich auf Halloween vor. Die Läden sind voll mit Kostümen und allen möglichen Klamotten, um wirklich alles und jeden irgendwie zu verkleiden. Das beginnt beim Hundekostüm für 5 Dollar (incl. Schuhen ?) und endet bei der Verkleidung für einen Baum! So lächerlich sich das auch anhören mag, wir sind trotzdem in den Strudel geraten. Zuerst mal zögerlich, nur Kleinigkeiten, aus dem Dollarstore :-) Dann heftiger, "schau mal" "das ist ja geil" etc. und nun wird es sicherlich zur Extase kommen denn ... wir bereiten uns auf eine Halloween Party vor, die sich gewaschen hat *g* Der Ort steht noch in den Sternen aber Kostüme sind schon ausgesucht und die Gäste wurden schon mal "heiß gemacht"! Ich denke auf die Bilder dieser Party dürft Ihr alle gespannt sein, auch wenn es noch ein paar Tage dauern wird.

Kürbisfieber in Canada!

Ansonsten hat unser Leben soweit alles zu bieten, genau wie in DE *g* Langweilig wird es selten, da man mit plötzlich auftauchenden "Kleinigkeiten" auf trapp gehalten wird. Beispiel: "Ja klar kommen wir noch schnell mal auf nen Kaffee rüber!" Dieser Satz hat ungefähr so viel Bedeutung wie ein Fahrrad für einen Fisch! Wir also raus, ab ins Auto (nicht vergessen, in Canada geht keiner weiter zufuß als sein Auto lang ist) , Gang rein und ab dafür. 3 Meter später wird uns bewusst das wir eine eigenartige Sitzhaltung eingenommen haben. Irgendwie ist das Auto schief! Ja was zum Geier ... na klar ... wie sollte es auch anders sein. Ein Reifen ist platt !!!
Garnicht auszudenken was ich mir in DE für nen Kopf gemacht hätte. Hier nicht ... die Karre wird einfach stehen gelassen und wir traben (auch auf die Gefahr hin als Gastarbeiter erkannt zu werden) zufuß die 400 Meter zu unserer Kaffee Einladung *lol*

Platter Explorer! (Ohne weitere Worte)

Das Mindesthaltbarkeitsdatum der Reifen ist lang schon überschritten nur war mein Sparsamkeitsfimmel so groß (die halten noch locker 5000 km) das ich darauf verzichtet hab, neue zu kaufen. Ok, auch der Seafood Express Paycheck hat mich ein klein wenig davon abgehalten, ich gebs ja zu! Nun muss ich Reifen kaufen wenn ich nicht weiter in der Gegend rumrennen will.